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12. Januar 2016 Sport

PSD Bank Meeting wird sprintstark und sprunggewaltig: Auf Vize-Weltmeisterin Cindy Roleder wartet pfeilschnelle Konkurrenz – Düsseldorf empfängt deutsche Dreisprung-Asse

Sie war die deutsche Überraschung der Weltmeisterschaften 2015 in Peking: Hürdensprinterin Cindy Roleder (SC DHfK Leipzig) stürmte vom letzten Hindernis bis zum Zielstrich im WM-Finale noch von Platz vier auf zwei nach vorn. Die absolute Außenseiterin des WM-Endlaufs hatte sich mit einer Energieleistung auf den Silberplatz geschoben. Der Jubel der 26-Jährigen über „das Rennen meines Lebens“ kannte keine Grenzen – schließlich hatte 28 Jahre lang keine deutsche 100-Meter-Hürdenläuferin eine WM-Medaille gewonnen! Damit werden am 3. Februar die Leichtathletik-Fans beim PSD Bank Meeting in Düsseldorf eine Vize-Weltmeisterin im Arena-Sportpark begrüßen.

Für Cindy Roleder wird der Auftritt in der Rheinmetropole der erste große Meeting-Start des Jahres sein. In Düsseldorf trifft sie dabei auf eine alte Bekannte – Alina Talay. Die Weißrussin hatte sie 2015 beim PSD Bank Meeting im Finale über 60 Meter Hürden mit 7,96 zu 8,04 Sekunden auf Platz zwei verwiesen. Im wichtigsten Rennen des Jahres drehte die Deutsche dann den Spieß um, Alina Talay blieb im WM-Finale der Bronzerang. Gelingt das der „Teilzeit-Siebenkämpferin“ Cindy Roleder am 3. Februar noch einmal, könnte sie ihren ersten Sieg beim PSD Bank Meeting einfahren.

Aber nicht nur Alina Talay wird etwas dagegen haben. Achten sollten die Zuschauer auf ein pfeilschnelles britisches Duo. Lucy Haton (7,90 Sekunden) und Serita Solomon (7,92) holten sich bei der Hallen-EM 2015 in Prag Silber und Bronze vor Cindy Roleder (7,93). Außerdem am Start: die amtierende Hallen-Weltmeisterin Nia Ali. Die US-Amerikanerin mit einer Bestzeit von 7,80 Sekunden will sich nach einer langen Verletzung in der Sportstadt Düsseldorf zurückmelden. Das gilt auch für „Hürden-Pechvogel“ Pamela Dutkiewicz. Die 24 Jahre alte Wattenscheiderin unterbot 2015 mit 8,07 Sekunden die Hallen-EM-Norm. Doch im Auslauf knickte sie böse um. Die Hallen- und die Freiluftsaison fanden ohne das deutsche Talent statt.

Ganz anders lief das Jahr 2015 für Dreispringerin Kristin Gierisch. Die Chemnitzerin steigerte ihre Hallen- und Freiluft-Bestleistung deutlich und ist mit 14,46 Metern mittlerweile in der absoluten Weltspitze angekommen. Ohnehin hat sie beste Erinnerungen an das PSD Bank Meeting. Im vergangenen Jahr sprang die 25-Jährige mit 14,30 Metern zum Sieg. Die Weite entspricht übrigens exakt der Norm für die Hallen-WM Mitte März in Portland (USA). Gierischs 16-Zentimeter-Steigerung folgte wenige Wochen später als Vierte der Hallen-EM in Prag.

Damit fehlte ihr nur ein Zentimeterchen zum deutschen Hallenrekord von Katja Demut (LAC Erfurt). Die Bestmarke stellte die 32-Jährige vor fünf Jahren eben beim PSD Bank Meeting in Düsseldorf auf. In den darauffolgenden Jahren hatte Demut allerdings immer wieder mit technischen Problemen zu kämpfen. 2016 will sie es aber noch einmal wissen und im Sommer auf den Olympia-Zug Richtung Rio aufspringen. Erster Leistungstest wird Düsseldorf sein. Traditionell werden im Dreisprung auch Lokalmatadorinnen vom ART Düsseldorf antreten: Im erlesenen Starterfeld geht es für Eva Linnenbaum und Lena Fleßner nicht um den Sieg, sondern um einen Sprung Richtung Bestleistung. Und vielleicht verfolgt das Duo ja hautnah, wie beim PSD Bank Meeting mal wieder ein deutscher Rekord gebrochen wird?

Karten im Vorverkauf

Weitere Informationen zu den Tickets erhalten Sie unter http://www.psd-bank-meeting.de/tickets.html oder bei d:ticket sowie unter der Hotline 0211 – 237 001 237. Kinder und Jugendliche bis unter 18 Jahren zahlen zehn, Erwachsene 20 Euro. Zudem gibt es wieder einen Rabatt für Vereine.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung: www.psd-bank-meeting.de

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