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31. January 2017 Sport

Sportstadt Düsseldorf Forum beim SPOBIS 2017

Beim SPOBIS 2017 präsentierten im Rahmen des Sportstadt Düsseldorf Forum „Standortmarketing Sport“ Christian Prudhomme, Direktor der Tour de France und Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, Thomas Geisel, den Grand Départ.

Die beiden gaben einen Vorgeschmack darauf, was die Sportstadt Düsseldorf beim Auftakt der Tour de France erwartet.

Der Ablauf des Grand Départ

29. Juni Teampräsentation

30. Juni Offizieller Empfang beim Lichterfest Schloss Benrath

1. Juli 1. Etappe: Einzelzeitfahren durch Düsseldorf

2. Juli 2. Etappe von Düsseldorf nach Lüttich/Belgien

Die erste Etappe, die als Einzelzeitfahren gefahren wird, geht über 13 km und hat die Messe Düsseldorf als Start und Ziel und bietet Düsseldorf die Gelegenheit, sich über fünf Stunden von seiner "Schokoladenseite" zu zeigen. Auf der zweiten Etappe, die über 206 km geht, werden 16 Kommunen auf deutschem Gebiet durchfahren - ein laut Oberbürgermeister Geisel "Musterbeispiel regionaler Zusammenarbeit".

Thomas Geisel erwartet, dass sich rund um die Strecke mehr als 1 Mio. Zuschauer aus Deutschland und den fahrradbegeisterten Beneluxländern einfinden werden.

Christian Prudhomme betonte noch einmal die starke Verbundenheit zwischen Deutschland und Frankreich sowie Düsseldorf und Frankreich und lobte das große Engagement, das die Sportstadt Düsseldorf bei der Bewerbung um den Grand Départ und die Organisation an den Tag legt. Es gäbe stets viele Bewerber, doch die ASO habe sich ganz bewusst für den Wunschkandidaten Düsseldorf entschieden.

Die Tour de France und der Grand Départ, so Prudhomme seien eben auch mehr als nur ein Sportereignis. So schätzt er auch die Düsseldorfer Bemühungen, die Verbindung zwischen der Tour de France und dem Fahrrad im Alltag in den Vordergrund zu rücken, sehr hoch ein. So ließen sich einerseits Menschen für den Radsport begeistern und andererseits das Radfahren in den Städten fördern.

Positive Grundstimmung für Bewerbung 2028 ist vorhanden

Außerdem sprachen Burkhard Hintzsche, Stadtdirektor der Landeshauptstadt Düsseldorf, Christina Kampmann, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und der Sportmanager Michael Mronz über die Frage, ob Nordrhein-Westfalen bereit ist für eine Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2028.

Alle drei waren sich einig, dass eine positive Grundstimmung in Nordrhein-Westfalen gegenüber einer Bewerbung durchaus vorhanden ist. Burkhard Hintzsche betonte, dass die Infrastruktur in Deutschland im Gegensatz zu Rio de Janeiro gegeben sei, man aber keine übereilten Entscheidungen treffen sollte. Ein nachhaltiger Prozess, in dem die Bevölkerung von Anfang an mitgenommen wird und die wirtschaftliche Vertretbarkeit gegeben sind, seien die Grundvoraussetzungen.

Durch die bereits gegebene Infrastruktur mit Sportstätten, Raumkapazitäten und Hotellerie sieht auch Michael Mronz großes Potential in der Region Rhein-Ruhr. Zumal ein Großereignis wie die Olympischen Spiele einen zusätzlichen Schub für eine Region bedeuten würde.

Christina Kampmann sagte, dass man in Gesprächen mit dem DOSB sei, zunächst aber erst einmal die grundsätzliche Entscheidung abgewartet werden müsse, ob die Olympischen Spiele 2028 nach Europa oder die USA vergeben werden. Auch seitens des Ministeriums sähe man die vielen Argumente, die für eine Bewerbung der Region sprächen, aber es bedarf dann der gemeinsamen Begeisterung der Region, der Bevölkerung und des DOSB.

Fotonachweis: David Young

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